Ich schildere das Ganze mal aus meiner Sicht als Fotograf und unter der Prämisse, dass ich das erste Mal diese Veranstaltung mitgemacht habe.

Historic Challenge in Pferdsfeld… wie geht das?

Es handelt sich hier beim Fliegerhorst Pferdsfeld um einen alten Flugplatz, der mit schönen Runways und einer richtig breiten Landebahn ausgestattet ist. Dazu gehört noch das Tower Gebäude mit passender Infrastruktur für alle Eventualitäten, um Veranstaltungen rund ums Auto zu machen. Genutzt wird es momentan als Kfz-Teststrecke, die von einer Unternehmensgruppe (TRIWO)  gemietet werden kann.

Die Anreise war, wie meist üblich, der Freitag vor der Veranstaltung. Hier wurden auch die Fahrzeuge der Teilnehmer gecheckt. Da das Wetter noch ganz gut war, hatten alle Teilnehmer gute Laune und freuten sich auf die Veranstaltung. Leider war die Wettervorhersage nicht vielversprechend, dazu aber später mehr. Der Nachmittag und frühe Abend verliefen recht entspannt  und alle Teilnehmer konnten sich einrichten.

Schnee und Regen zum Start der Historic Challenge am Samstag 

Samstagmorgen hatte sich das Wetter an die Vorhersage gehalten. Da es ziemlich kalt auf ca. 400m Höhe war, schneite es, was nicht gerade ideale Voraussetzung war. Aber erstmal stand die Fahrerbesprechung an und die Gruppe mit Straßenzulassung sollte dann um 10 Uhr an den Start gehen. Der Schnee ging in leichten Regen über und ein paar Mutige wagten sich auf die Strecke. Sehr vorsichtig wurden die Fahrzeuge bewegt, die Gefahr von der Strecke zu kommen war doch recht groß. Es gab dann nur den ein oder anderen Dreher, ohne dass jemand zu Schaden kam. Der Regen ließ recht schnell nach und die Strecke trocknete immer mehr ab. Jetzt kam auch die zweite Gruppe zum Zuge, die Fahrzeuge ohne Straßenzulassung. Einige der PS-Monster hatten aber noch leichte Probleme mit der restlichen Nässe und so war noch kein entspanntes Fahren möglich.

Nach zwei Stunden wurde dann erstmal die Mittagspause eingeläutet, was mir sehr entgegen kam. Aufgrund der Temperaturen war ich ziemlich durchgefroren, trotz fünf Lagen Kleidung. Also schnell einen heißen Kaffee und eine schnelle Wurst im Brötchen, bevor es dann um 13 Uhr weiter ging.

 

Die Strecke war mittlerweile gut abgetrocknet und es trauten sich alle auf den Kurs. Leider waren recht viel technische Ausfälle zu verzeichnen, so bekam ich einige Fahrzeuge nur 1-2 Mal zu sehen. Die Temperaturen stiegen leicht an, so dass der Nachmittag auf der Strecke besser auszuhalten war. Trotzdem machte ich um 16 Uhr meine letzten Fotos, ich war nicht mehr richtig warm geworden im Laufe der Zeit. Ich hatte aber auch gute Fotos im Kasten. Aber schaut selbst…

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Es blieb über Nacht trocken, die Sonne kam sogar teilweise raus, aber es war immer noch recht kalt bei ca. 5 Grad. Ich fotografierte und filmte noch 3 Stunden am Sonntag, bevor es für mich auf die Heimreise ging. Die meisten Teilnehmer hatten nur für den Samstag gebucht und waren größtenteils schon nach Hause aufgebrochen.

Mein Fazit

Eine tolle Strecke mit erstklassiger Infrastruktur für Veranstaltungen rund ums Auto die auch den Fahrern richtig Spaß macht (wenn das Wetter mitspielt).

 

 

Bildrechte: Stockmeyer Fotografie