Ich habe diese aus England stammende Politur vor zwei Wochen von einem Oldtimer-Freund aus Hamburg empfohlen bekommen, dessen schöne Klassiker immer perfekt, wie frisch lackiert dastehen. Auf meine Frage hin wie er das schafft, verriet er mir sein Geheimnis: Einmal zu Beginn der Saison werden seine Fahrzeuge mit AutoGlym Super Resin Polish bearbeitet und danach reichen normale Handwäschen aus.

Der Sache wollte ich auf den Grund gehen und habe mir gleich die besagte Politur, samt dazugehörigen Poliertücher (man möchte ja alles richtig machen) im Internet besorgt. Auch wenn wir sehr viel Wert auf saubere Fahrzeuge legen und unsere Schätzchen regelmäßig und gewissenhaft  per Hand waschen, weisen gerade die Modelle in Hellblau – wir lieben hellblaue Oldtimer – immer wieder Stellen auf, bei denen es hartnäckige Restverschmutzungen gibt. Wir fahren viel und da bleibt es nicht aus, dass sich Teerflecken und ähnliche Rückstände auf dem Lack festsetzen. Genau diesen lästigen Verschmutzungen wollte ich nun lauf den Leib rücken. Wichtig war mir aber hierbei auch, ein Mittel zu verwenden, dass mit geringem Schleifanteil schonend mit dem Lack umgeht!

Nun aber zum Erfahrungsbericht
Getestet habe ich die AutoGlym Politur an unserem hellblauen Porsche 911 T Bj. 1971. Der Lack ist, nach Vollrestaurierung, ca. 7 Jahre alt und daher noch in einem sehr gutem Zustand. Dennoch weißt er an manchen Stellen die oben erwähnte Rückstände auf die es nun zu entfernen gilt da sie bei einer normalen Autowäsche, trotz intensivem Reiben nicht zu entfernen waren.

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Nachdem ich den Porsche nun in der Waschbox, ohne Verwendung weiterer Reinigungsmittel, abgespritzt und abgeledert habe, mache ich mich an das stückweise Eincremen mit der AutoGlym und verwende hierfür eines der Poliertücher. Angemerkt sei hier, dass es sicher auch mit anderen weichen Lappen funktionieren würde. Sehr angenehm habe ich empfunden, dass man offensichtlich die Politur aufbringen und dann im gleichen Zuge auch nachpolieren kann. So zusagen in einem Arbeitsgang, ohne Trocknungsphase die sich immer sehr schlecht einschätzen lässt. Das Nachpolieren erfordert natürlich an problematischen Stellen etwas Kraft, ist dennoch alles in allem mühelos.

Zum Schluss empfiehlt es sich noch einmal ganz leicht mit einem frischen Poliertuch über den Lack zu gehen um etwaige Reste noch zu entfernen.

Das Ergebnis: Ein wirklich sauberer, streifenfreier Tiefenglanz und eine sich sehr “weich” anfühlende Lackoberfläche. Die enthaltenen Wachse und Harze schützen den Lack angeblich noch über mehrere Monate hinweg gegen äußere Witterungs- und Umwelteinflüsse. Hier muss ich mich auf die Herstellerangaben verlassen da ich ja noch keine eigenen Langzeiterfahrungen habe.

Hier ein paar Bilder zum Ergebnis. Kann sich doch sehen lassen oder?

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Es gibt übrigens noch viele weitere Produkte für spezielle Probleme und Anwendungen von AutoGlym. Ich bin jetzt erst einmal sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Super Resin Polish und konzentriere mich lieber auf nur ein Produkt.

Habt ihr auch schon eigene Erfahrungen mit AutoGlym gemacht, vielleicht auch mit anderen Produkten aus der Reihe? Freue mich auf eure Kommentare und Tipps!